Facetten des Niederdeutschen

Schnipsel


GERD-LÜPKE-PREIS 2021


Bild: Buchcover (Ausschnitt)

Im Rahmen des „Vareler Literaturherbstes“ (17./18. September 2021) wurde zum zweiten Mal der Gerd-Lüpke-Preis verliehen, diesmal für einen kurzen plattdeutschen Text (Prosa oder Lyrik) zum Thema „Spökenkieken“.
Der Preis würdigt einen der bekanntesten plattdeutschen Autoren im norddeutschen Raum. Gerd Lüpke (1920-2002), in Stettin geboren, ließ sich nach Ende des 2. Weltkriegs gemeinsam mit seiner Frau in Varel nieder, wo er als Journalist arbeitete. Bekanntheit erlangte er durch seine Geschichtensammlungen „Dat vulle Johr“ (1952) und „Achter Dünen und Diek“ (1975), vor allem aber als Hörfunkautor. Von 1974 bis 1997 schrieb Lüpke Texte für die legendäre NDR-Sendung „Hör mal’n beten to“; auf Radio Bremen betreute er den „Niederdeutschen Hauskalender“ und die „Niederdeutschen Städtebilder“. Lüpkes Werk umfasst mehr als 60 Buchveröffentlichungen, die meisten davon in plattdeutscher Sprache, über 5000 Rundfunksendungen, von denen er viele seiner Wahlheimat Varel widmete, zahlreiche Hörspiele, Theaterstücke sowie wissenschaftliche Beiträge zur niederdeutschen und fernöstlichen Literatur.
PREISTRÄGER 2021
1. Preis: Gundula Niedzella, De Giraffe
2. Preis: Bolko Bullerdiek, Maandlicht
3. Preis: Carl Groth, Spökendrömer
3. Preis: Wilko Lücht, Franz Josef Strauss, Oma un de Tied