Facetten des Niederdeutschen

Schnipsel


Heinrich Kuiper: Niks blif, wu ´t is


Gedichte, Texte und ein Lebensbild
Herausgeber: Dr. Gerrit Jan Beuker, Dr. Friedel Helga Roolfs, Christa Pfeifer

„Niks blif, wu ’t is“ – „Nichts bleibt, wie es ist“: Es gibt wohl kaum einen besseren Titel für ein Buch, dass rund 80 Gedichte des plattdeutschen Heimatdichters Heinrich Kuiper aus Grasdorf in der Samtgemeinde Neuenhaus in sich vereint. Denn eigentlich sollte das Buch, das etwa ein Viertel seiner insgesamt 230 Texte versammelt, bereits am 27. Mai zum 83. Geburtstag Kuipers erscheinen und ihm übergeben werden. Der Termin musste nicht nur wegen der Corona-Krise ausfallen: Der Dichter war fünf Monate vorher, am 27. Dezember 2019, nach kurzer Krankheit überraschend verstorben (die GN berichteten). Am Dienstag, 25. August, versammelten sich im Alten Rathaus in Neuenhaus nun die Beteiligten an dem inzwischen abgeschlossenen Buchprojekt, um es der Öffentlichkeit vorzustellen sowie Heinrich Kuiper und sein Werk zu würdigen.
Als „Bauer, Dichter und Philosoph des einfachen Lebens“ beschreibt ihn Christa Pfeifer vom Redaktionsteam, das in den vergangenen Jahren und Monaten an der Textsammlung gearbeitet und ein biografisches Zusatzkapitel verfasst hat. Zusammen mit Dr. Gerrit Jan Beuker, Dr. Friedel Helga Roolfs und Siegfried Wigger hat sie den Inhalt aufbereitet.
Heinrich Kuiper selbst hatte noch an der Auswahl der Texte mitgewirkt. „Es nun im fertigen Zustand zu sehen, hätte ihn sehr gefreut“, sagt Pfeifer in ihrem Redebeitrag, in dem sie Kuipers Leben nachzeichnet.
(aus: heimatfreunde-neuenhaus.de)

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