Facetten des Niederdeutschen

Schnipsel


Neu 2018: Willi Höfig : Füer an de Kimming


Gedichten

„Opletzt blifft dat Woort. - Nur das Wort und nichts sonst hatte der Autor je in der Hand. Was das bedeutet, kann man erst verstehen, wenn man in Willi Höfigs lyrisches Vermächtnis eintaucht — dem Wort ausgeliefert und mit ihm beschenkt, dem Wort, das uns durch die Kulturen und Zeitalter auf Leben und Tod zusammenbindet — zu einem Netz des Weltgedächtnisses, in dem Anfang und Ende aufgehen. Füer an de Kimming — Feuer am Horizont: Krieg? Untergehende Zivilisationen? Hoffnungszeichen der Zukunft?
Dieses Wort kommt zu Willi Höfig nur auf Niederdeutsch. Für ihn selbst unerklärlich, kann dieser universell enorm belesene Dichter sich nur in seiner plattdeutschen Muttersprache lyrisch äußern. Das tut er mit einer kompromisslosen Wucht und Tiefe, die das Plattdeutsche jenseits aller Zweifel sofort auf eine Ebene mit den wirkmächtigsten Literatursprachen stellt. Das niederdeutsche Wort ist Teil des großen Netzes aus Anfängen und Enden — dunkel, leuchtend, beklemmend, befreiend und jederzeit zutiefst wahrhaftig."

Verlagsmitteilung: verlag.marless.de 〉〉

Autor und Werke: dnl 〉〉