Facetten des Niederdeutschen

Schnipsel


„Länderzentrum für Niederdeutsch" gegründet


In fast gleichlautenden Presseerklärungen teilen die vier norddeutschen Bundesländer, die bisher das "Institut für niederdeutsche Sprache" unterstützt haben, am 13. Oktober 2017 mit:

„Nordländer stellen die Förderung der niederdeutschen Sprache auf stabile Füße

KIEL. Die Länder Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen gründen ein „Länderzentrum für Niederdeutsch“ als gemeinsame Gesellschaft (GmbH). Dieses wird zum 1. Januar 2018 seine Arbeit aufnehmen. Der Sitz des Länderzentrums für Niederdeutsch wird in Bremen sein. Von dort aus soll der Schutz, der Erhalt und die Weiterentwicklung der niederdeutschen Sprache künftig länderübergreifend koordiniert und hierbei Verbände, Ehrenamtliche und wissenschaftliche Institutionen eng eingebunden werden. (...)

Alle vier Länder halten dieselben Anteile an der neuen Gesellschaft und nehmen ihre fachliche Verantwortung in einem Aufsichtsrat gemeinsam und gleichberechtigt war. Zudem wird ein Beirat gebildet, in dem die Sprechergruppen, der Bund und auch der Bundesrat für Niederdeutsch beteiligt werden sollen. Finanziert wird das Länderzentrum für Niederdeutsch von den vier Ländern, die hierfür jährlich insgesamt 271.000 Euro zur Verfügung stellen. Als Personal sind neben einer/einem Geschäftsführer/in ein/e wissenschaftliche Mitarbeiter/in und eine Mitarbeiter/in für Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit vorgesehen."

Die vollständige Presserklärung: www.schleswig-holstein >>>