Facetten des Niederdeutschen

Schnipsel


"Das INS ist in der bisherigen Form Ende 2017 Geschichte"


Der Weserkurier berichtet in seiner Ausgabe vom 6. Dezember 2016 über ein Treffen der Vertreter Schleswig-Holsteins, Niedersachsens, Hamburgs und Bremens, die das Institut für niederdeutsche Sprache finanzieren: "Das Institut für niederdeutsche Sprache (INS) ist in der bisherigen Form Ende 2017 Geschichte". Die Länder kündigen das Abkommen über die gemeinsame Finanzierung des Instituts für niederdeutsche Sprache zum 31. 12. 2017.
Näheres ist auf der Internetseite der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung vom 16. Dezember 2016 zu erfahren:
"Mit der heutigen Kündigung (16. Dezember) des Ländervertrages für das Institut für Niederdeutsche Sprache (INS) in Bremen beenden die vier Geberländer Länder Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg und Bremen diesen zum 31. Dezember 2017. Damit ist der Weg nun geebnet für eine Neuaufstellung der Pflege, Sicherung und Weiterentwicklung des Niederdeutschen. Die bislang von den Ländern bereit gestellten Mittel sollen auch zukünftig für eine neue, in öffentlicher Trägerschaft geführte Koordinierungsstelle zur Pflege der niederdeutschen Sprache im Sinne der Europäischen Charta für Regional- oder Minderheitensprachen eingesetzt werden. `Wir wollen mit unserer Förderung das Niederdeutsche sichern und stärken´, erklärte Schleswig-Holsteins Kulturministerin Anke Spoorendonk. `Der nächste Runde Tisch mit unserer Sprechergruppe ist für Ende Januar bereits einberufen, dort wollen wir gemeinsam mit den Vertretern der Niederdeutschen Sprachgruppe unsere Vorstellungen für eine neue Dachlösung konkretisieren.´"
Quellen:
Weserkurier: >>>