Facetten des Niederdeutschen

Schnipsel


Der aufgehaltene Aufstieg des Dr. Goltz


"Wer das INS in den letzten Jahren verfolgt hat, beobachtet mit Sorge, dass zunehmend der Kampf um Einfluss die satzungsgemäße Arbeit lähmt, und zwar über das INS hinaus."

Das schrieb ich im April 2013 in meinem Offenen Brief, in dem ich den Vertragsbruch und die Lügen des Instituts für niederdeutsche Sprache um die Erstellung des Lindow-Wörterbuchs öffentlich machte >>>.

Der Kampf um Einfluss hatte jedoch erst begonnen:
- "Een anner Koleeg (is) ruutgruhlt worrn", schreibt Dr. Frerk Möller >>>.
- Mit der Anstellung des Sohnes von Dr. Goltz erhält die Gutherrenart des INS quasi dynastische Züge.
- Trotz der (gutachtlich bestätigten) Arbeitsfähigkeit nach Genesung von einer schweren Krankheit, verhindert das INS die Rückkehr von Dr. Frerk Möller als Geschäftsführer ("Es ist und bleibt unfassbar, wie viele Menschen damit beschäftigt waren, zu verhindern, dass ich je wieder das INS betrete." >>>)
Damit ist die Kontrolle über das INS erreicht.
Parallel wird die Satzung des INS (immerhin nach Widerstand vieler Mitglieder) so geändert, dass es nur noch einen Geschäftsführer gibt und dass das INS noch aktiver in die plattdeutsche Szene eingreifen kann. Der Niederdeutsche Bundesrat und das INS bilden eine Personalunion. Dr. Goltz ist auf der Höhe seiner Macht. Nicht nur die politischen Aktivitäten der plattdeutschen Szene auch das Geld, das der Bund jährlich für die Förderung des Plattdeutschen ausgibt, wird vom INS, d.h. ihm, kontrolliert.

Die andere Seite: Vertragsbruch, Lüge, mangelnde Professionalität, Geldverschwendung für nicht satzungsgemäße Ziele, Missachtung des Urheberrechts gehören auch zur "Erfolgsbilanz" und zum Führungsstil des INS. Dr. Goltz und Dirk Römmer fordern jetzt Solidarität von der plattdeutschen Szene ein. Wie wäre es, wenn sie zuvor inhaltlich zu den Vorwürfen der Geberländer Stellung nähmen? Wenn es gelänge, diese zu entkräften, erst dann hätten sie wohl Anspruch auf Solidarität.
Aber das ist reine Theorie...