Facetten des Niederdeutschen

Schnipsel


Dr. Frerk Möller über sein Ausscheiden aus dem „Institut für niederdeutsche Sprache“


Am 31. 12 2015 ist Dr. Frerk Möller aus dem INS nach 20 Jahren Mitarbeit ausgeschieden. In einer E-Mail mit dem Betreff "let´s party" informiert er darüber. Allein in Party-Stimmung kommt man beim Lesen nicht. Die eigentliche Überschrift heißt denn auch: "schanneweert" (schändlich). Was ist passiert?
Dr. Möller erkrankt 2011 lebensgefährlich: Gehirntumor und später ein Rückfall (Tumor an der Hüfte). Dann geht es gesundheitlich schnell wieder aufwärts. Er ist wieder arbeitsfähig, gutachtlich wird bestätigt, dass keine Bedenken gegen eine Wiederaufnahme der Vollstelle als Geschäftsführer bestehen. Er könnte also arbeiten. Und doch - es ist unfassbar - : Das INS beantragt seine Kündigung! Es kommt in den Kündigungsverhandlungen zu einem für das INS wenig schmeichelhaften Ergebnis: Dr. Möller ist bei vollem Gehalt freigestellt, folgend noch eine Abfindung.
2 1/2 Jahre Gehalt ohne Gegenleistung, eine Abfindung, Gutachterkosten, Anwaltskosten, usw. Wer so viel öffentliches Geld in die Hand nimmt, muss schon ganz gewichtige Gründe dafür haben. Welche satzungsgemäßen Aufgaben hat das INS hier wahrgenommen? Oder waren es eher persönliche Motive?
Der Geschäftsführer Dr. Goltz und sein Präsident Dirk Römmer haben den Plattdeutschen, deren Interessen sie ja wahrnehmen sollen, einiges zu erklären.

Hier die E-Mail von Dr. Möller: > > >