Zur Entstehungsgeschichte der PBuB (2003-2009)



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Frühjahr 2003Meine Altersfreizeit beginnt, ich suche nach Aufgaben, auch ehrenamtlichen, die meinen Interessen entsprechen.
Winter 2003/2004Ich fasse den Entschluss, die Biobibliographien der beiden Seelmann online zu stellen. Ich beginne mit der Erstellung von Datenbank und Skripten, Aufnahme der Rohdaten in die Datenbank, Online-Datenabgleich mit Katalogen, hohe Unkosten. Der Bibliothekar der niederdeutschen Bibliotheken in Hamburg und Bremen fragt beim INS an, ob es an dem Projekt interessiert sei.
9. Juni 20041. Treffen mit dem INS: Ich stelle Dr. Goltz mein Projekt vor, er bekundet die Absicht, das Projekt gegen Erstattung der Unkosten (ca. 80 € pro Monat) für das INS zu übernehmen. Insbesondere für Einwerbung von Sponsorengeldern erbittet er einen Projektentwurf.
18. Juli 2004Ich lege Dr. Goltz den gewünschten Projektplan vor. Das INS wirbt jedoch keine Sponsorengelder ein. "Sendepause".
Winter 2004/2005Ich arbeite weiter an dem Projekt: Fertigstellung eines kompletten Bibliotheks-Katalogisierungsprogramm, alle Autoren und Werke des 19. Jahrhunderts werden eingearbeitet. Ich stelle das Projekt online unter www.plattbiblio.de
9. März 20052. Treffen mit dem INS, nachdem Dr. Goltz überraschend in einer E-Mail mich bat, den Mitarbeitern des INS meine "Datenaufbereitung [!] einmal vorzustellen". Ich lasse Dr. Goltz und Dr. Möller selbständig online in meiner Datenbank recherchieren.
17.06.2005Vertrag über "die von Peter Hansen erstellte und weiter zu bearbeitende" PBuB, die den Berichtszeitraum von 1800 bis 2000 erfassen soll. Ein gewaltiges Projekt, da es für die Zeit von 1915 bis 2000 keine mit Seelmann vergleichbare Biographie gab und für knapp die Hälfte des Zeitraums (1915 bis 1944 und 1991 ff.) die Bibliographie völlig neu erarbeitet werden musste.
Ich erhielt Euro 5.000 (das entspricht den ca. 80 Euro pro Monat Unkostenerstattung für 5 Jahre Arbeit). Meine Rechte als Urheber wurden festgehalten: "in allen inhaltlichen und gestalterischen Fragen freie Entscheidung", "freier Zugriff auf alle Teile der PBB bei der Site des INS". Ab ca Mitte 2006 sollte das INS die Möglichkeit erhalten, Daten einzugeben. "Dies geschieht in Kooperation mit Herrn Hansen und bleibt eng im Rahmen der vorgegebenen Struktur der PBB. Eingriffe sind nur in Abstimmung mit Herrn Hansen vorzunehmen und zu dokumentieren". Nach Abschluss der PBB wird das INS "die volle rechtliche Verantwortung" übernehmen und das "INS verpflichtet sich, die PBB weiterhin Online zur Verfügung zu stellen mit einem Hinweis auf den Verfasser".
9.04.2009Offizielle Übergabe der PBuB an das INS
Frühjahr 2009Kurz vor Ende der Arbeit beschließt dann das INS, die PBuB weiterzuführen bis in die Gegenwart (2009). Ich hatte mit dem Projekt innerlich abgeschlossen, das INS wollte die Aktualisierung selbst übernehmen. Allerdings sah das INS sich dann dazu außerstande und bat mich, die Jahre 2000 bis 2009 nachzutragen. Nach Zögern nahm ich diese Arbeit an. Es wurde nun erstmals auch meine Arbeitsleistung honoriert.
 
In der PBuB-Info wird den Eindruck erweckt, das Projekt sei durch eingeworbene Mittel bezahlt worden. Dazu das INS selbst am 8. April 2012: "In diesem Zusammenhang dürfen wir uns herzlich für die weitgehende unentgeltliche geleistete Arbeit Ihrerseits bedanken".